Sozialversicherung: Jäger wollen mitreden!(klicken)

 

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Liebe Weidgenossinnen und Weidgenossen,

 

 

und wieder geht ein Jahr zu Ende und die Jagdsaison findet allmählich auch ihren Abschluss. Ich hoffe, dass Ihr bei den zurückliegenden Gesellschaftsjagden Anblick und Erfolg hattet. Vielerorts fanden gut organisierte Drückjagden statt, bei denen reichlich Beute gemacht wurde. Besonders dort, wo die Reviernachbarn sich untereinander absprachen und den Egoismus außen vor ließen. Somit konnten wir unseren Verpflichtungen bei der Prophylaxe der Afrikanischen Schweinepest nachkommen, indem wir die Schwarzwildbestände deutlich reduzierten. Bei allem, was es an neuen Verordnungen, u.a. zum Bachenabschuss gibt, dürfen wir die Weidgerechtigkeit nicht außer Acht lassen.

In der Presse gibt es fast täglich einen Beitrag zur Wolfsthematik. Auch wir als Jagdverband Pritzwalk e.V. haben unseren Standpunkt dazu in der MAZ im Oktober kundgetan. Jedenfalls können und müssen wir akzeptieren, dass Isegrim nun auch zur Prignitzer Fauna gehört, ob es uns passt oder nicht. Wir sind gut beraten, unsere Einstellung und Argumente sachlich und mit fundiertem Wissen rüberzubringen. Eine gute Möglichkeit mit Nichtjägern ins Gespräch zu kommen bieten die zahlreichen von unseren Weidgenossen mitorganisierten Hubertusmessen in verschiedenen Kirchengemeinden. Vielen Dank unseren Pritzwalker Parforcehornbläsern und auch den Jagdhornbläsern aus Groß Pankow, die diese Veranstaltungen musikalisch mit umrahmten. Vielen Dank auch den Pastoren, die sich dieser Tradition annehmen. Bei der Vorbereitung der traditionellen Messe unseres Verbandes in Silmersdorf, stieß ich auf folgende Zeilen eines Liedes von Philipp Ludwig Bunsen:

                                                        Des Weidmanns Ursprung liegt

                                     entfernt, dem Paradiese nah;

                                      da war kein Arzt, kein Pfaff,

                                              kein Advokat; 

                                         doch waren Jäger da!

 

Der Deutsche Jagdverband hat kürzlich ein Grundsatzpapier zur Jagd entworfen und dort findet sich dieser Gedanke wieder.

Es heißt darin, dass die Jagd die gesamte menschliche Entwicklung als „Urhandwerk“

 

begleitet hat.

Dessen sollten wir uns stets bewusst sein und optimistisch in die Zukunft blicken.

 

Im Namen unseres Vorstandes wünsche ich allen ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches 2017.

                                                                  Weidmannsheil!  Werner Sperling  

 

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Hubertusmesse in Reckenthin 13.11.2016

Hubertusmesse in Silmersdorf 6.11.2016

 

 

 

Wir wollen bei der SVLFG  (Berufsgenossenschaft)mitreden,

 

wir brauchen mindestens 1.000 Unterschriften (klicken)

Anlage1  Anlage2  Anlage3  Anlage4  Anlage5 

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JAGDVERPACHTUNG DURCH JAGDGENOSSENSCHAFTEN

WIRD UMSATZSTEUERPFLICHTIG

 

 

Zum 1. Januar 2017 ist die Umsatzbesteuerung juristischer Personen des öffentlichen Rechts im Zuge einer Anpassung an europäisches Recht neu geregelt worden (§ 2b Umsatzsteuergesetz (UStG). Demnach besteht ab dem 01.01.2017 auch bei der Jagdverpachtung durch eine Jagdgenossenschaft Umsatzsteuerpflicht, wie die Bundesarbeitgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE) erklärt. 

Anlage 1     Anlage 2

 

Im Schadensfall "Wolf" (klicken)

LJVB wehrt sich !(klicken)

 

 

Hubertusmesse in Silmersdorf

an 6.11.2016

 

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Sehr geehrte Weidgenossen,                 28.08.2016

gegenwärtig gehen wieder die unverschämten Bescheide der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft ein. Viele sind davon mehrfach betroffen, als „Jagdunternehmer“, „Forstunternehmer“ oder Vorstandsmitglied der Jagdgenossenschaft. Auch der Vorstand unseres Verbandes hat wieder einen Zahlungsbescheid erhalten. In vielen Fällen sind die Beiträge erneut gestiegen. Um zu zeigen, dass wir mit dieser Willkür nicht einverstanden sind, empfehle ich gegen jeden einzelnen Bescheid Widerspruch einzulegen. Wenn wir Geschlossenheit zeigen, könnte das ein Signal gegen diese Abzocke sein.

 

Werner Sperling

Vorsitzender des Jagdverbandes Pritzwalk

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Antrag auf Rückerstattung " Trichinproben "

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Termine 2016

"ohne Gewähr" 

 

05.03.2016   Öffentliche Hegeschau „Hegegemeinschaft Hohe Heide“

19.03.2016   Delegiertenversammlung „Jagdverband Pritzwalk“ in Putlitz

16.04.2016   Veranstaltung mit den Landsenioren der Prignitz

01.05.2016   Tag des Baumes Hainholz in Pritzwalk  „Schutzgemeinschaft Dt. Wald“

09.06.2016    Jagdgenossenschaft und ihre Aufgaben der Jagd heute

02.07.2016    Jägerschule Hainholz Lehrgang und Tag der offenen Tür

20.07.2016    Einladung Gemeinde Blumenthal, Gegenwind 

27.07.2016    Freunde der Jagd und Mitgliederwerbung für den Jagdverband

20.08.2016    Honigmarkt Hainholz, „Schutzgemeinschaft Dt. Wald“

16.09.2016    Schießzentrum Groß Woltersdorf Tag der offenen Tür, Eröffnung des neuen Raumes

06.11.2016    Hubertusmesse Silmersdorf

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Quelle: MAZ online 20.03.2016

Pritzwalker Jäger sehen sich als Naturschützer

„Wir Jäger sind Naturschützer, daran dürfen wir nicht den geringsten Zweifel lassen“ – diese Worte des Verbandsvorsitzenden Werner Sperling waren eine der zentralen Botschaften des Jägertages am Sonnabend in Putlitz. Dort trafen sich die fünf Jägerschaften des Pritzwalker Jagdverbandes und sprachen unter anderem über die Ausbreitung des Wolfes.

Die Treuenadel für 60-jährige Mitgliedschaft des Deutschen Jagdschutz Verbandes ging an Heinrich Burmeister und Rudi Zelm.

Quelle: Wolfgang Thätner

 

Putlitz. In der Putlitzer Gaststätte „Endstation“ trafen sich am Sonnabend Abgeordnete aus den fünf Jägerschaften, die im Pritzwalker Jagdverband vereint sind. Sie vertreten etwa 300 Jäger. Gäste des Jägertages waren der stellvertretende Pritzwalker Bürgermeister Ronald Thiel, der Putlitzer Bürgermeister Bernd Dannemann, Robert Frank vom Landesjagdverband, Polizeihauptkommissar Jürgen Kelm sowie die Amtstierärztin vom Veterinäramt Sabine Kramer.

Beraten und diskutiert wurden unter anderem Neuerungen im Jagdgesetz. Ein Schwerpunkt war die Ausbreitung der Wolfspopulation in der Region.

Mit der Pritzwalker Jagdhornbläsergruppe unter Leitung von Heinz Fahner begann die Versammlung. „Es geschieht einiges an der Basis. Lobenswert die Bläsergruppen in allen Jägerschaften. Die organisierten Stammtische mit den Fachvorträgen und man kümmert sich um die Jagdhunde bei den Übungstagen. So funktioniert unsere übergeordnete Verbandsarbeit“, lobte der Verbandsvorsitzende Werner Sperling die vielfältigen Aktivitäten in den Jägerschaften.

Jäger machen den „Unsinn“ aus dem Jagdgesetz nicht mit

„In den vergangenen zwei Jahren haben wir uns gegen Änderungen im Landesjagdgesetz gewehrt. Dennoch wurden mit Regierungsmehrheit die Abschaffung des Abschussplanes Rehwild oder die Verlängerung der Jagdzeit auf den Bock beschlossen. Wir können trotzdem erhobenen Hauptes in die jagdliche Zukunft blicken, denn unser Appell an die Jägerinnen und Jäger, derartigen Unsinn nicht mitzumachen ist angekommen“, so Sperling.

„Zu unseren wichtigsten Partnern gehörten die Landwirte. Viele von ihnen sind auch Jäger und das ist gut so. Eine gute Zusammenarbeit existiert mit dem Kreisbauernverband. Nie wurde auf dem Kreisbauerntag die Wildschadensproblematik thematisiert. Bauern wissen, dass Wild zur heimischen Natur gehört und tolerieren dessen Selbstbedienung am reich gedeckten Speisetisch der Felder.“

Der Wolf ist auf dem Vormarsch

Ein Thema war die Entwicklung der Wolfspopulation. Eine Kooperation zwischen dem Landwirtschaftsministerium und dem Jagdverband soll helfen, zu einem möglichst umfassenden Wissen über die Verbreitung der Population in Brandenburg zu gelangen. „Wir Jäger sind Naturschützer. Daran dürfen wir nicht den geringsten Zweifel lassen“, sagte der Vorsitzende.

Wolfsexperte Robert Frank gab Antworten zur Wolfsproblematik. Der Wolf untersteht dem Naturschutzgesetz, nicht dem Jagdgesetz. In Brandenburg sind etwa 120 Wölfe bekannt. „Hier in der nördlichen Region sind uns keine Rudelsichtungen berichtet worden. Bisher sind 9 Wolfe aufgefunden worden.“, so Frank. „Wir brauchen präzise Angaben zur Verbreitung des Wolfes. Uns hilft hierbei keine Mund-zu-Mund-Propaganda. Zu beachten ist, dass kein verletzter Wolf mit einem Fangschutz erlöst werden darf. Erst ein qualifizierter Tierarzt darf das entscheiden“, so der Experte.

Zustand der Feld- und Waldwege wird immer schlechter

Es folgten die Berichte der Obleute zu den Erreichten Zielen der vergangenen Jagdsaison des Verbandes. Bernd Grothe, der Geschäftsführer des Verbandes bemängelt, den schlechten Zustand der Feld- und Waldwege. „In einigen Fällen ist es uns unmöglich, unser Revier zu erreichen“, kritisierte er. Jürgen Kelm gab Auskunft zu den Wildunfällen die einen erheblichen Anteil – etwa 50 Prozent – an den gesamten Unfällen haben. Er lobte hier die Zusammenarbeit mit den Jagdgenossen.

Sabine Kramer gab Auskunft zur Ausbreitung der Geflügelpest sowie der Schweinepest und Informationen zu Probenahmen bei Auffindung von Kadavern, die sofort aus dem Wald entfernt werden müssen. Und auch sie sprach vom Wolf. „Wir sollten sachlich reden. In Niedersachsen hat man sich gut mit dem Wolf arrangiert. Da können wir uns ein Beispiel nehmen.“

Von Wolfgang Thätner

 

MAZ vom 21.03.2016 (klicken)

 

Bilder von der Delegiertenversammlung

am 19.03.2016 in Putlitz (klicken)

Aufgepasst bei Jagdpachtverträgen (klicken)

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Unsere Laserschiessanlage in Groß Woltersdorf

(klicken)

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Grußworte zum Jahreswechsel

 

Liebe Mitglieder des Jagdverbandes Pritzwalk e.V.,

 

das Jahr 2015 neigt sich seinem Ende zu. Rückblickend war es ein Jahr intensiver Verbandsarbeit, sowohl im Landesjagdverband als auch in unserem Pritzwalker Jagdverband.

Unser LJVB gründete mit anderen Landnutzerverbänden das „Forum Natur Brandenburg“. Damit sind wir in einem starken Gremium vertreten, das unseren Gegnern noch besser Paroli bieten wird und uns stärkeres politisches Gehör verschaffen soll, wenn es um weitere unsinnige jagdpolitische Entscheidungen geht.

In der Frage der überholten Pflichtmitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft mahlen die „juristischen Mühlen“ sehr langsam. Es scheint aber Hoffnung zu keimen, dass die Widerspruchsverfahren Erfolg haben könnten.

Unsere Verbände begingen im vergangenen Jahr das 25 jährige Jubiläum ihres Bestehens.

Aus diesem Anlass feierten wir im März einen großen Jägerball im Pritzwalker Kulturhaus. Bei allen Beteiligten kam er sehr gut an und zeigte erneut, dass wir Jäger auch gut feiern können.

Von den vielen weiteren Aktivitäten aus unserer Verbandsarbeit sei an dieser Stelle auf die Anschaffung der MARKSMAN-Raum-Schießanlage verwiesen. Das war möglich durch die Bereitstellung großzügiger Fördermittel des Landes und der Bereitschaft vieler Weidgenossen sich an der Eigenanteilfinanzierung zu beteiligen. Vielen Dank dafür.

In unserem Schießzentrum in Groß Woltersdorf verfügen wir damit über eine Anlage auf internationalem Höchstniveau. Lasst sie uns intensiv nutzen!

Viele haben sich auch in diesen Jahr in vielfältiger Form am Verbandsleben beteiligt. Herzlichen Dank dafür!

Für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage wünsche ich  im Namen des Vorstandes Freude und Besinnlichkeit im Kreise Eurer Familien und für das Neue Jahr Gesundheit, beruflichen Erfolg und Weidmannsheil!

 

Werner Sperling

Vorsitzender des JV Pritzwalk e.V.

 

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