Liebe Weidgenossinnen und liebe Weidgenossen,               

das Jahr 2018 neigt sich seinem Ende zu. Angesichts der extremen Trockenheit wird es den Landwirten unter uns bestimmt nicht in bester Erinnerung bleiben. Trotzdem sagten mir viele Bauern, dass sie optimistisch in die Zukunft schauen. In jagdlicher Hinsicht können wir das nicht immer sagen. Die Afrikanische Schweinepest ist in mehreren Nachbarländern ausgebrochen. Wir Jäger sind unserer Aufgabe nachgekommen und haben bei den Ernte-, Drück- und Einzeljagden die Schwarzwildbestände reduziert. Bei den verbleibenden Gemeinschaftsjagden bis zum Ende der Saison werden wir hier anknüpfen und Strecke machen, ohne dass die Weidgerechtigkeit auf der Strecke bleibt. Ich selbst habe wieder an mehreren hervorragend organisierten und erfolgreichen herbstlichen Jagden teilgenommen. Dort wurden keine Standgebühren von einigen hundert Euro erhoben, es dominierte nicht der Kommerz, sondern das Brauchtum. So soll es bleiben!

Canis Lupus beschäftigte uns auch in diesem Jahr. Wöchentlich wurde in den Medien darüber berichtet. Den übertriebenen Wolfsfreunden gehen angesichts der vielen Risse bei Weidetieren oder den Angriffen auf Jagdhunde allmählich die Argumente aus. Durch das Wirken der Landwirtschafts- und Jagdverbände scheint nun auch von politischer Seite Bewegung in die Sache zu kommen.

In der Verbandsarbeit wird auch künftig viel zu tun sein. Die geplante DVO zum Landesjagdgesetz darf nicht mit unseren Interessen kollidieren, die Hegegemeinschaften dürfen nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken, die Wildvermarktung kann nicht so weitergehen, wie wir es im zurückliegenden Jahr erlebten, um nur einige Schwerpunkte zu nennen. Wir brauchen engagierte Verbandsmitglieder, vor allem auch aus der jüngeren Generation, die bereit sind, in den Jägerschaften und im Vorstand Verantwortung zu übernehmen.

Euch und Euren Familien wünsche ich eine schöne und besinnliche Adventszeit, friedvolle Weihnachtsfeiertage, sowie Gesundheit und Glück für 2019.

Werner Sperling

 

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Demo gegen die Ausbreitung der Wölfe am 10. November in Potsdam

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       Ausbreitung der ASP bis Okt. 2018                        Hubertusmesse in Silmersdorf

                                                                                         am 4.11.2018 (klicken)       

                                                               

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Deutscher Jagdverband e.V.                                   3.09.2018

 

 

DJV                                            3.9.2018

Behörden bestätigen ersten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Hausschweinen in Bulgarien.

Der DJV ruft Jagdreisende auf, Restriktionsgebiete zu meiden und Hygienemaßnahmen ernst zu nehmen.

Das ASP-Virus verbreitet sich hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten.

http://bit.ly/ASPinBulgarien


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Hundearbeit im Wolfsgebiet (DJV)klicken

 

Unsere Jagd 10.04.2018

Wie wir soeben aus Insider-Kreisen erfahren haben, hat sich der Deutsche Jagdverband (DJV) dazu entschlossen, sich für die baldige Überführung des Wolfes ins Bundesjagdgesetz einzusetzen! Bisher unterliegt Isegrim nur im Freistaat Sachsen dem Jagdrecht.


Fernsehdiskussion FAKTist im MDR vom 05.02.2018 Schweinepest und Halali - Wie Jäger das Mastschwein retten sollen (klicken)

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WEM GEHÖRT DIE NATUR

https://youtu.be/TjX4IUvDPaA Trailer

Auf keinen Fall verpassen: den Kinostart des Dokumentarfilms "Auf der Jagd - wem gehört die Natur?". Er zeigt Jagd und Jäger sehr wirklichkeitsnah, unvoreingenommen und ist ein filmisches Erlebnis mit wunderbaren Naturbildern, die man unbedingt im Kino auf sich wirken lassen sollte. Der Dokumentarfilm zeigt Jagd als gesellschaftliches Phänomen jenseits von Pathos und Natur-Tümelei. Er beschäftigt sich damit, was Natur ist, ob es sie noch gibt und wie der Mensch seinen Lebensraum mit dem Wildtier teilt.

Ob Landwirte, Jägerinnen und Jäger aus Deutschland oder die "Native Hunters" der kanadischen Algonquin-Indianerinnen: Der Film veranschaulicht nachvollziehbar, dass jeder seine eigene Beziehung zur Jagd hat. Genauso stellt der Film dar, welche Auswirkungen die Jagd auf Wildtiere hat – beispielhaft auf Schwarz- und Rotwild, Reh, Gams oder Wolf. "Auf der Jagd – wem gehört die Natur?" geht dem Mythos Bambi ebenso auf den Grund wie dem des bösen Wolfs. Regie führte die Dokumentarfilmerin Alice Agneskirchner, die selbst keinen Jagdschein hat. Ihr unvoreingenommener Blick von außen vermittelt dem Zuschauer ein neues, positiveres Verständnis der Jagd jenseits des gern gezeichneten Schwarz-Weiß-Bildes.

 

Der DJV ruft Jägerinnen und Jäger auf, bereits jetzt Kinobetreiber in der Nähe auf den Film anzusprechen. Möglichst viele Zuschauer in den ersten Tagen machen den Film auch attraktiv für Programmkinos, die bisher keine Vorführung geplant haben. Warum also nicht mit Familie und Freunden oder der Jägerschaft einen Kinobesuch organisieren? Geeignet ist die Dokumentation für Kinder ab sechs Jahren (FSK 6).

Der Verleih des Films, NFP marketing & distribution (NFP), will dafür bundesweite Sonderaktionen initiieren, etwa Podiumsdiskussionen mit Jägern nach der Filmvorführung, Jagdhornbläserkonzerte oder Wildbret-Grillen als Rahmenprogramm.

 


Wild-Länderbericht BB 2016 (klicken)

 

Mehr über den Wolf = abspielen

 

Landesdelegiertenkonferenz mit Jägerfest.  26.5.2018 + 27.5.2018

Auf dem Festareal laden 30 - 40 Aussteller rund um das Thema Jagd und Natur Besucher und Besucherinnen ein zu genießen, zu staunen und sich zu informieren - Vorführungen, Landestrophäenshow und reichhaltiges gastronomisches Angebot mit regionalem Schwerpunkt.

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Frage-Antwort-Papier zur Afrikanischen Schweinepest(klicken)

Hinweise zur Probennahme ASP!(klicken)

Der Wolf in das Bundesjagdgesetz (klicken)

Petition unterzeichnen hier: 

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2017/_09/_05/Petition_73550.html

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Der Landkreis Prignitz übernimmt ab 01.01.2018 zunächst befristet bis zum 30.06.2018 die für die Untersuchung erlegter Wildschweine auf Trichinen anfallenden Kosten. Dies gilt für Wildschweine aller Altersklassen, die auf dem Gebiet des Landkreises Prignitz erlegt werden. Voraussetzung für die Gebührenbefreiung ist der vollständig ausgefüllte Wildursprungsschein.

Gleichzeitig wird auf die Mitwirkungspflicht bei der Tierseuchenprophylaxe hingewiesen und von erlegten und verunfallten Wildschweinen Blutproben (von Unfallwild ggfs. auch Organproben) eingesandt und von Fallwild Tupferproben entnommen werden und letzteres im Veterinäramt, außerhalb der Dienstzeiten beim amtstierärztlichen Bereitschaftsdienst angezeigt wird.

Unfallwild ist so schnell wie möglich zu beproben und zu beseitigen.


Bitte vom Veterinäramt !

Einsendung von Schweißproben bei Schwarzwild und tot aufgefundener Wildvögel, bevorzugt Wasser-und Greifvögel an das Vererinäramt (Aufwandsentschädigung von 10 € je untersuchungsfähigem Wildvogel).

Massnahmenkatalog Massnahmenkatalog-ASP_101017.pdf

Quelle: Deutscher Jagdverband

 

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Was ist Jagd ?

Siehe:

   

 

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