Landkreis Prignitz

ASP Pufferzone erweitert Amtsblat vom 02.12.2021

Neuer ASP Fund 02.12.2021


Wir benötigen dringend Unterstützung bei der Fallwildsuche.

 

Bisher haben sich außer die von uns angesprochenen ortsansässigen Jäger, die unsere Suchtrupps begleiten, kaum Jäger gemeldet. 

 

Das ist sehr schade. 

 

Außerdem stellt sich die Organisation der Fallwildsuche als überaus zeitaufwendig heraus, wir müssen unzählige Telefonate führen, die unser weniges Personal sehr belasten. 

 

Wir benötigen dringend jemanden, der uns dabei dauerhaft unterstützt!! PS: Gegen Bezahlung natürlich!

 

 

Freundliche Grüße

Dr. Sabine Kramer

Amtstierärztin


Telefon: 03876 713-411
Telefax: 03876 713-412
E-Mail: sabine.kramer@lkprignitz.de


Landkreis Prignitz
 Geschäftsbereich IV 

Sachbereich Veterinäraufsicht und Verbraucherschutz
Berliner Straße 49
19348 Perleberg
https://www.landkreis-prignitz.de

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PRESSEMITTEILUNG  522 vom 01.12.2021

Pressemitteilung 516 vom 29.11.2021

ASP Muggerkuhl


Link: Amtsblatt 2021_76 vom 25.11.2021


                       Informationen zur ASP (klicken)

PRESSEMITTEILUNG  508                                                                 vom 25.11.2021

 

Afrikanische Schweinpest im Nachbarkreis ausgebrochen

Landkreis trifft Vorkehrungen zur Verhinderung einer möglichen Ausbreitung 

 

Der Landkreis Prignitz hat an Donnerstag mit einer intensiven Fallwildsuche zur Bestimmung des Ausmaßes und eines möglichen Eintrages der Afrikanischen Schweinepest aus dem Nachbarkreis Ludwigslust-Parchim begonnen. Das Friedrich-Loeffler-Institut hatte am Mittwochabend bei einem verendeten Frischling im Raum Marnitz die Infektion mit dem ASP-Virus positiv bestätigt.

 

„Bislang war die Afrikanische Schweinepest hauptsächlich in den Grenzregionen zu Polen festzustellen“, so Landrat Torsten Uhe. „Die heutige Meldung über den  Fund im Nachbarlandkreis in unmittelbarer Nähe zur Prignitz erfüllt mich mit Sorge. Die erforderlichen Maßnahmen sind eingeleitet worden.“ 

 

Der Landkreis Prignitz aktivierte die vorhandenen Krisenstrukturen.

„Die Kreisverwaltung steht in enger Verbindung mit dem Tierseuchenkrisenzentrum in Potsdam“, informiert Amtstierärztin Dr. Sabine Kramer.

 

Eine Fallwildsuche wurde mit etwa 20 Leuten begonnen und wird in den nächsten Tagen verstärkt. Dabei werden die Mitarbeiter der Verwaltung unterstützt von ortsansässigen Jägern, Hundeführern und durch den Einsatz von Drohnen.

 

Derzeit werden die Restriktionszonen in Abstimmung mit dem Land gebildet. Um das Kerngebiet wird ein angrenzendes gefährdetes Gebiet mit einem Radius von 10 bis 15 km um den Fundort festgelegt.

 

Im Kerngebiet und im gefährdeten Gebiet gilt zunächst eine strikte Jagdruhe für alle Tierarten. Geplante Treibjagden sind unbedingt abzusagen. Um das gefährdete Gebiet wird zusätzlich eine Pufferzone gebildet. Die genauen Grenzen der Restriktionsgebiete und die in diesen Gebieten geltenden Maßnahmen werden auf der Internetseite des Landkreises Prignitz veröffentlicht.

 

Das Virus der Afrikanischen Schweinepest befällt nur Wild- und Hausschweine und ist für den Menschen ungefährlich. ASP ist nicht auf den Menschen übertragbar – weder durch den Verzehr von Schweinefleisch, noch über direkten Tierkontakt.

 

Weitere Informationen zur Afrikanischen Schweinepest gibt es auf der Website des Landkreises Prignitz unter Aktuelles, einschließlich der Merkblätter für Schweinehalter und Jäger.  

 

Merkblatt für Jäger      Merkblatt für Schweinehalter   Hygiene im Schweinestall

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DJV Sachstand ASP !

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Erlass zur Durchführung der ASP.pdf

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Hubertusmesse in Silmersdorf am 7.11.21

Sehr geehrte Anwesende,

in den vergangenen anderthalb Jahren konnten wir Jäger unseren weidmännischen Aufgaben nachgehen. 

Unser jagdliches Tun wurde auch während der Einschränkungen in der Pandemie als systemrelevant eingestuft. Das galt für viele andere Dinge nicht und so musste auch die Hubertusmesse im letzten Jahr ausfallen.

Umso mehr freue ich mich, dass wir uns hier und heute zur traditionellen Messe treffen und auch ich Sie im Namen des Vorstandes des Jagdverbandes Pritzwalk herzlich begrüßen darf. 

In seiner Predigt wird uns Pastor Spitzner an die Legende um unseren Schutzpatron erinnern. Die Begegnung von Hubertus mit dem Hirsch, der ein leuchtendes Kreuz zwischen den Geweihstangen trug, ließ ihn erkennen, dass die Jagd nicht allein dem Selbstzweck dient, sondern ein Dienst an der Natur mit weitreichender Verantwortung ist. Die damit verbundene Achtung vor dem Geschöpf bzw. der Schöpfung insgesamt, ging und geht als Weidgerechtigkeit in die Verhaltensgrundsätze der Jägerschaft ein.

Eine unserer gegenwärtig wichtigsten Aufgaben ist die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest, die sich lange angekündigt hat und seit nunmehr einem Jahr in Deutschland und zwar in Brandenburg angekommen ist. 

In den Landkreisen entlang von Oder und Neiße spielt sich momentan das Seuchengeschehen ab. 2000 verendete Wildschweine wurden dort bereits gefunden. Wir Jäger in unserer Region sind Gott sei Dank noch mit der Prophylaxe beschäftigt, d.h. uns obliegt es die Schwarzwildbestände deutlich auszudünnen. Im Vorjahr ist uns das im Land und auch in unserem Jagdverband mit Rekordstrecken gelungen. 

Bei den Erntejagden der vergangenen Wochen zeigte es sich aber, dass ein derartiges Ergebnis in diesem Jagdjahr wohl nicht zu wiederholen ist. Zum einen, da bereits deutlich in den Bestand eingegriffen wurde und zum anderen, weil ein ungebetener Gast das Wildverhalten völlig durcheinanderbringt und damit die Jagd erschwert. Bei mehreren Jagden kamen aus den Maisschlägen keine Sauen, sondern Wölfe. Die politisch Verantwortlichen hören immer noch nicht auf die berechtigten Argumente der Jagdverbände, was die unkontrollierte Ausbreitung des Grauhundes anbetrifft. In meinem Grußwort vor 7 Jahren an gleicher Stelle, wies ich auf diese Problematik bereits hin. Dazumal gab es in Deutschland weniger als 300 Wölfe, heute sind es mindestens 1600 und in 3 Jahren werden es 4000 sein. Fast alle Jäger sind Isegrim schon begegnet, in den nächsten Jahren werden viele von Ihnen ebenfalls eine derartige Beobachtung machen können.

Zur Tradition unserer Hubertusmesse gehört es seit Anbeginn, dass den Altar die Trophäe eines in unseren Revieren gestreckten Hirsches schmückt. 

Auch in diesem Jahr ist das so. Wir können ihnen einen hochkapitalen Hirsch zeigen, der am 19. August in Halenbeck vom Weidgenossen Dieter Wedhorn erlegt wurde, als der Recke aus einem Maisschlag auswechselte.

Es handelt sich um einen ungeraden Achtzehnender, der ein Alter von 12-13 Jahren erreichte und zur Landestrophäenschau mit einer Goldmedaille bedacht wird. Beachtlich auch die Wildbretmasse von 226 kg. Mit diesem Jagderfolg verabschiedet sich Dieter nach 49 Jahren aus seinem angestammten Jagdrevier. Dir, lieber Dieter, zu diesem Hirsch aber auch weiterhin: Weidmannsheil!

Liebe Gäste,

am Ausgang liegt Informationsmaterial zur Jagd aus. Alle Natur- und Jagdfreunde können sich dort bedienen. Vielleicht benötigt es der eine oder die andere auch, um sich auf das grüne Abitur, wie man die Jägerprüfung nennt, vorzubereiten und unserer Zunft beizutreten. 

Zum Schluss meiner Grußworte, ein Vierzeiler, der mir besonders gefällt:

Mit offenen Augen lasst uns immer jagen, nicht taub, doch schweigsam unsre Wege gehen; 

ein frohes Herz kann nur dem Weidmann schlagen, der`s lernt, die Wunder Gottes zu verstehn.

Danke für die Aufmerksamkeit!


             


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Fallwildsuche - Landkreise bitten um Unterstützung

Verteiler: an alle Mitglieder

Sehr geehrter Weidgenossen,

 

die Afrikanische Schweinepest (ASP) grassiert unverändert stark in Brandenburg. Insgesamt wurden bisher 1249 Fälle (Stand: 14.07.2021) der ASP beim Schwarzwild vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt.

Die Landkreise Oder-Spree und Spree-Neiße sind momentan besonders von der Ausbreitung betroffen und benötigen dringend die Hilfe der Brandenburger Jäger. ALLE Kadaver müssen gefunden und entsorgt werden.

Es werden dringend freiwillige Jägerinnen und Jäger benötigt, die bei der Fallwildsuche in den betroffenen Gebieten unterstützen können.

Die Ausbreitung der ASP in Brandenburg können wir nur gemeinsam eindämmen! Wer zeitliche Kapazitäten hat und die betroffenen Landkreise unterstützen kann, meldet sich bitte unter folgenden Kontaktdaten.

 

Landkreis Oder-Spree

03366/351342

03366/351344

 

Landkreis Spree-Neiße

03562/98613999

Kats-asp@lkspn.de

 

Macht mit und helft!

 

Dr. Dirk-Henner Wellershoff

Präsident Landesjagdverband Brandenburg e. V.

Der Elch aus Silmersdorf

offener Brief "Waldstrategie 2050"

Eckpunkte zur Novellierung des Landesjagdgesetz Brandenburg

Anforderung der Eckpunkte der Verbände

In der Natur

                       

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Erste Hilfe beim Jagdhund (Quelle DJV)

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Informationen für Jagdausübungsberechtigte im Landkreis Prignitz: Neue Annahmestelle für Wildtiere zum Nachweis der Tollwutfreiheit in Triglitz eingerichtet

18.12.2018

Bisherige Stelle schließt zum 31.12.2019.

Das Veterinäramt informiert darüber, dass eine neue Annahmestelle für Wildtiere zum Nachweis der Tollwutfreiheit eingerichtet wird. Die bisherige Annahmestelle in Pritzwalk, Hainholz 4, in der erlegte Wildtiere zum Nachweis der Tollwutfreiheit abgegeben werden konnten, schließt zum 31.12.2018.

Ab 01.01.2019 ist die Abgabe von Füchsen, Marderhunden und Waschbären täglich in der neuen Annahmestelle in Mertensdorf, Hauptstraße 5, in 16949 Triglitz möglich. 

Unberührt davon bleibt die Abgabemöglichkeit zu den Dienstzeiten der Kreisverwaltung in der Berliner Straße 49 in Perleberg.

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Informationen für Jagdausübungsberechtigte im Landkreis Prignitz: Gefahr der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest unverändert hoch

18.12.2018

Amtstierärztin: Alle verendeten Wildschweine müssen untersucht werden - Telefon-Hotline steht zur Verfügung

Nach jüngsten Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest in Nachbarländern, wie beispielsweise Belgien, muss weiterhin stets mit einer Einschleppung nach Deutschland gerechnet werden, davor warnt die Amtstierärztin des Landkreises Prignitz, Dr. Sabine Kramer.

Sie verweist deshalb erneut darauf hin, dass alle verendeten Wildschweine, auch Unfallwild, unbedingt so schnell wie möglich auf das Virus der Afrikanischen Schweinepest untersucht werden müssen.

Für die unverzügliche Meldung beim Landkreis Prignitz, Sachbereich Veterinäraufsicht und Verbraucherschutz, steht innerhalb und außerhalb der Dienstzeiten die Telefon-Hotline 03876 713-110 zur Verfügung.

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Informationen für Jagdausübungsberechtigte im Landkreis Prignitz: Gebühren für Trichinenuntersuchungen weiterhin vom Landkreis

18.12.2018

Der Landkreis Prignitz übernimmt auch im Jahr 2019 die Gebühren für Trichinenuntersuchungen bei erlegten Wildschweinen aller Altersklassen, die auf dem Gebiet des Landkreises Prignitz erlegt wurden, informiert die Amtstierärztin. Voraussetzung für die Gebührenbefreiung ist der vollständig ausgefüllte Wildursprungschein.

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Quelle: Deutscher Jagdverband

 

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">Was ist Jagd ?

Siehe:

   

 

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